Stahlinfo

Folgende Stähle kommen zur Anwendung: 

Bezeichnung
C
Co
Cr
Mo
V
Mn
Mo
Si
ATS 34
1,04
 
13,25
3,5
 
0,40
  0,25
1.4112
0,99
1,2
17,5
1,2
0,1
     
1.4125
1,05
 
17,2
1,1
 
0,4
 
0,4
Böhlerstahl N690 1,07 1,5 17 1,1 0,1 0,4   0,4

 

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Wichtige pulvermetallurgische Stähle: 

Bezeichnung
Carbon
Mangan
Chrom
Silicium
Molybd
Vanadin
Wolfram
CPM-T-440V
2,2
0,5
17,5
 
0,5
5,75
 
CPM-420V
2,15
0,40
17
0,40
0,40
5,50
 
RWL 34
1,05
0,5
14
0,5
4,0
0,2
 
SPM 450 V
2,3
 
20,0
0,07
1,0
4,0
 
UHB Elmax
1,7
0,3
17,0
0,4
1,0
3,0
 

 

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Was ist Damasteel?

Damasteel ist ein moderner Damaststahl, für den das Ausgangsmaterial pulvermetallurgisch erzeugt wird.
Bei Damasteel werden die zwei Stahlsorten RWL34 und PMC27 verwendet. Dazu müssen beide Sorten zunächst zu einem Pulver verarbeitet werden. Hierzu wird der Stahl unter Schutzatmosphäre erschmolzen und in flüssigem Zustand mit Hilfe von Stickstoffgas in einen Behälter eingedünstet. Bei diesem Vorgang erstarrt das flüssige Metall in Form von wenigen µm kleinen Partikeln. Diese Partikel werden aufgearbeitet, so dass nur die feinsten Partikel in das Pulver gelangen. So kann später eine homogene feine Struktur sichergestellt werden.
Die beiden Pulver werden dann mit speziellen Füllvorrichtungen in einen Stahlzylinder gefüllt. Nach dem Füllen wird der Zylinder verschweißt, evakuiert und anschließend vollständig verschlossen.
Im folgenden Schritt wird der Behälter einem Druck von über 1000 bar ausgesetzt und auf 1150°C erwärmt. Unter diesem Druck und den hohen Temperaturen verbindet sich das gesamte Pulver im Zylinder zu einem Stahlblock, wobei das vorher beim Füllen erzeugte Muster fixiert wird.
Der erzeugte Zylinder wird weiterverarbeitet und durch Schmieden und Walzen weiter ausgeformt.
Im Anschluss an die Formgebung und Wärmebehandlung wird die Oberfläche des Werkstücks angeätzt und so das Muster sichtbar gemacht. Hierdurch erhalten Werkstücke aus Damastaal eine ansprechende, fesselnde Optik.

 

Ein scharfes Messer ist ein effektives Werkzeug.

Halten Sie ihr Messer scharf und achten auf den Schneidwinkel beim Nachschärfen.Wenn Sie sich nicht trauen,
ihr Messer selber fachgerecht nachzuschärfen, gehen Sie damit nicht zum Bekannten um die Ecke.
Senden Sie das Messer lieber zurück zu Achim Vetter. Er bringt es wieder auf seine ideale Schärfe und Einsatzbereitschaft.
Viele Messer sind durch unsachgemäße Schärfungsversuche mehr beschädigt als durch Gebrauch.

 

Legierungsbestandteile

Kohlenstoff (C)

Erhöht die Härte und Verschleißfestigkeit des Stahls, ist zur Karbidbildung unentbehrlich.Das wichtigste Legierungselement überhaupt.

Chrom (Cr)
Bildet harte Karbide ( hohe Verschleißfestigkeit und Abriebfestigkeit), sorgt für Korrosionsbeständigkeit, ist wichtig für die Durchhärtung, macht Stahl anlassbeständig.

Nickel (Ni)
Ist positiv für die Zähigkeit, bildet keine Karbide, sondern nur Mischkristalle. Zusammen mit Chrom der Korrosionsschützer.

Molybdän (Mo)
Wirkt wie Chrom, jedoch intensiver, in Kombination mit Chrom ergibt sich eine höhere Wärmehärte des Stahls. Molybdän bildet auch so genante Sonderkarbide.

Wolfram (W)
Bildet sehr harte, verschleißfeste Karbide, sorgt für eine hohe Warmfestigkeit des Stahls, kann Molybdän bis zu einem gewissen Grad ersetzen , die Wärmeleitfähigkeit wird erhöht (wichtig beim Härten.)

Vanadium (V)
Hat einen verfeinernden Einfluß auf die Kristalle (feine Gefügestruktur) und bildet ebenso wie Wolfram sehr harte, verschleißfeste Karbide, die für eine hohe Schnitthaltigkeit, sorgen.

Titan (Ti)
Bildet das härteste aller Metallkarbide (erreicht fast die Härte von Diamant), schaft dadurch eine enorme Steigerung der Schnitt oder Schneidhaltigkeit.

Mangan (Mn)
Erleichtert das Giesen, Schmieden und Walzen der Stähle, verbessert die Durchhärtung, erhöht die Zähigkeit.

Kobalt (Co)
Bildet keine Karbide, sondern nur Mischkristalle, verbessert die Warmfestigkeit, hemmt das Kornwachstum (Feines Gefüge).

Silizium (Si)
Hat einen günstügen Einfluß auf die Elastizität (deshalb Legierungs-element von Federstählen).

Phosphor (P)
Unerwünscht, da eine versprödende Wirkung auftritt.

Schwefel (S)
Wie Phosphor unerwünscht, wird aber in geringen Mengen den so genannten Automatenstählen zugemischt, um eine bessere Zerspanbarkeit zu ermöglichen.